Jahrgänge 2012 und älter überzeugen beim Sparta-Cup in Konstanz

Vom 25. bis 27. September 2026 fand im Konstanzer Schwaketenbad der 5. Sparta-Cup statt. Das internationale Swim-Meeting des Schwimmklubs Sparta Konstanz wurde über drei Wettkampftage ausgetragen und bot den Aktiven bei strahlendem Sonnenschein eine attraktive Wettkampfstätte mit viel Platz und ein umfangreiches Programm auf der 25-Meter-Bahn – gute Bedingungen für einen frühen Formtest und Rahmenbedingungen, die Lust auf mehr machen.

Insgesamt waren 351 Schwimmerinnen und Schwimmer gemeldet, neben deutschen Vereinen auch Teams aus Österreich und der Schweiz. Der VfL Sindelfingen war mit neun Aktiven, 51 Einzel- und einer Staffelmeldung vor Ort dabei.

VfL-Team vor Schwanketenbad in Konstanz

 v.li.n.re: Julian Schweizer, Simon Kunz (Trainer), Lisa Margarete Kufleitner, Emilia Marie Depner, Felix Illeson, Isaac Sela, Nicolai Miller, Gianluca Giuliano, Ilija Maric, Steven Phung

Erfolgreiche Standortbestimmung zum Saisonbeginn

Nach nur maximal fünf Wochen Training in der neuen Saison 2026/27 mit hohem Fokus auf Grundlagenausdauer und eine gute technische Umsetzung in den Schwimmstilen war der Sparta-Cup vor allem eines: Standortbestimmung.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In der Auswertung stehen für den VfL Sindelfingen 26 Medaillen und eine Finalteilnahme. Die glänzende Bilanz: 7-mal Gold, 9-mal Silber und 10-mal Bronze. Dazu kam ein Start in der 4×50-Meter-Lagenstaffel der Männer.

 Vielseitigkeit unter Beweis gestellt

Die Schwimmerinnen und Schwimmer absolvierten an diesem Wochenende mit bis zu 8 Einzelstarts ein umfangreiches und vielseitiges Programm.

Der erfolgreichste Sindelfinger Schwimmer des Wochenendes war Nicolai Miller (2010). Er brachte gleich sieben Medaillen mit nach Hause – sechs davon in Gold. Nicolai konnte dabei seine Vielseitigkeit deutlich unter Beweis stellen: er gewann sowohl auf allen Bruststrecken als auch in den 200 und 400 Meter Lagenwettkämpfen sowie über 50 Meter Schmetterling und sicherte sich zudem Bronze über 100 Meter Schmetterling. Auch seine Teamkollegen erkämpften sich mehrfach das Podest. Isaac Sela (2010) gewann die 200m Freistil, beendete die 50m Brust und Freistil jeweils auf Platz zwei und sicherte sich Bronze über 100m Lagen. Felix Illeson (2009) sicherte sich Silber über 50m Brust und 100m Lagen sowie Bronze über 400m Lagen und 100m Rücken. AuchSteven Phung (2009) war in seinem Jahrgang mehrfach auf dem Podest vertreten. Silber gewann er über 200m Lagen, dreimal Bronze über 100m Brust, 200m Rücken und 100m Schmetterling. Ilija Maric (2011) überzeugte über 50 und 100 Meter Freistil und sicherte sich zweimal Silber. Gianluca Giuliano (2011) komplettierte die Medaillenbilanz mit Bronze über 100 Meter Schmetterling. Julian Schweizer konnte sich neben zwei zweiten Plätzen über 100m und 200m Brust und einer Bronzemedaille über 200n Lagen auch über eine Finalteilnahme im offenen Jugendfinale (Jahrgänge 2012 und jünger) freuen. Er nutze die zusätzliche Chance, verbesserte sich im Finale gegenüber dem Vorlauf noch einmal deutlich und schwamm auf Platz 3.

Auch wenn die Medaillenbilanz diesmal vor allem durch die männlichen VfL-Starter geprägt wurde, waren die Starts von Emilia Marie Depner und Lisa Margarete Kufleitner wichtige Bestandteile des Sindelfinger Auftritts. Beide nutzten den Wettkampf, um auf mehreren Strecken Rennpraxis zu sammeln und ihre persönlichen Bestzeiten zu unterbieten.

Gelungener Auftakt

Unterm Strich war der Sparta-Cup für den VfL Sindelfingen ein gelungener Start in die neue Wettkampfsaison. Der Wettkampf zeigt, dass das Team nach der Sommerpause schnell wieder in den Wettkampfrhythmus gefunden hat. Die Mischung aus Podestplätzen, Finalteilnahme, vielseitigen Starts und Teammomenten in der Staffel und am Beckenrand macht Lust auf die kommenden Aufgaben.

 Für die Trainer liefert der Sparta-Cup zugleich wertvolle Hinweise: Wo stimmen Form und Technik bereits, wo kann in den nächsten Wochen gezielt weitergearbeitet werden? Für die Aktiven selbst dürfte vor allem eines bleiben: ein Wochenende mit viel Rennpraxis, starken Ergebnissen und persönlichen Bestzeiten sowie dem Gefühl, gut in die Saison gestartet zu sein.