Über die ISSC 2019 – Ergebnis Splitter

Marvin Dahler (VfL Sindelfingen) hat über 100 Meter Rücken in 0:56,71 einen neuen Veranstaltungsrekord aufgestellt. Der alte Rekord lag bei 0:57,14 von Benjamin Gratz aus dem Jahr 2014. 

Vanessa Grimberg (SV Regio Stuttgart) schwamm im 100 Meter Brust Finale in 1:09,28 neue deutsche Jahresbestleistung.

Beim ISSC Cut-Off-Rennen über 50 Meter Freistil setzte sich bei den Damen Annika Huber (VFL Sindelfingen) gegen Kateryna Pokrass (TPSK1925) durch. Bei den Herren gewann Fabian Schneider (1.SC Ravensburg) vor Christian Huber (VfL Sindelfingen). Cut Off: hierbei werden drei Läufe durchgeführt bei denen immer die beiden langsamsten Schwimmerinnen bzw. Schwimmer ausscheiden. Die beiden nach diesen Läufen verbleibenden Schwimmer bestreiten dann das ISSC Cut Off Finale.

Gewinner des 200 Meter Pursuit Race wurde Annika Huber, die Rücken schwamm, vor Fabian Heitkemper, ebenfalls in der Rückendisziplin. Dritter wurde Marc Sauer, er schwamm Schmetterling, auf Platz 4 beendete Vanessa Grimberg in der Brustlage das Verfolgungsrennen.

Beim Verfolgungsrenn über 200 Meter Lagen setzten sich die Jüngsten durch, es gewann Marian Plöger (VfL Sindelfingen) vor David Cicero (VfL Sindelfingen) und Katharina Kluthe (SG Regio Freiburg)

Beim Pursuit Race starten die 200 Meter Gewinner der Rücken, Brust, Schmetterling und Freistil Disziplinen, der Damen und Herren. Ausschlaggebend für die Startreihenfolge und den Zeitversatz ist die Zeit, mit der sich die jeweilige Schwimmerin bzw. der jeweilige Schwimmer für das ISSC Verfolgungsrennen qualifiziert hat – Schwimmen alle Sportler ihre Vorlaufzeit, würden sie zeitgleich ankommen.

Beim ISSC Anarchy Fifties wurden die Teilnehmer im Vorfeld ausgelost. Bei den Damen gewann Kateryna Pokrass (TPSK1925) und bei den Herren entschied Luca Vogt (1. SC Ravensburg) das Rennen für sich.

ISSC Anarchy Fifties: dabei muss die Schwimmerin/ der Schwimmer eine Bahn à 50 Meter zurücklegen. Es sind alle Hilfsmittel erlaubt, die durch eigene Muskelkraft betrieben werden.

 

Alle Ergebnisse unter: https://www.issc-online.de/index.php/ergebnisse/

Jubiläumsauflage der International Sindelfingen Swimming Championships (ISSC)

Am Wochenende jährt sich im Sindelfinger Badezentrum bereits zum 25.ten Mal das International  Sindelfinger Swimming Championships (ISSC).

Am 18. und 19. Mai begrüßt der VfL Sindelfingen 382 Athleten aus 39 Vereinen, darunter Mazedonien, Österreich, den USA und natürlich Deutschland.  Wie jedes Jahr, liegen bereits viele Wochen der Vorbereitung hinter den Organisatoren der Schwimmabteilung. Dieses jährliche Großevent der Sindelfinger Schwimmer wird gemeinsam mit der Abteilungsleitung, den Trainern, Eltern und vielen Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt.

Ein Highlight werden am Samstag die Cut-Off-Rennen über 50 Meter Freistil sein, hierbei werden drei Läufe durchgeführt bei denen immer die beiden langsamsten Schwimmerinnen bzw. Schwimmer ausscheiden. Die beiden nach diesen Läufen verbleibenden Schwimmer bestreiten dann das ISSC Cut Off Finale. Weiterer Höhepunkt sind die spektakulären ISSC Pursuit Race – Verfolgungrennen.

Beim Pursuit Race starten die qualifizierten Schwimmerinnen bzw. Schwimmer zeitversetzt. Ausschlaggebend für die Startreihenfolge und den Zeitversatz ist die Zeit, mit der sich die jeweilige Schwimmerin bzw. der jeweilige Schwimmer für das ISSC Verfolgungsrennen qualifiziert hat. Das Startsignal erfolgt für jede Bahn individuell über eine optische Signalanzeige. Ausgetragen werden diese Finals am Samstag über 200 Meter Lagen und Sonntag über alle 200 Meter Strecken. Beide Wettkämpfe sind einzigartig in Deutschland und begeistern sowohl Sportler als auch Zuschauer.

Anlässlich des Jubiläums wird es eine Sonderrennen geben – ISSC Anarchy Fifties.  Dabei muss die Schwimmerin/ der Schwimmer eine Bahn à 50 Meter zurücklegen. Es sind alle Hilfsmittel erlaubt, die durch Muskelkraft betrieben werden. Wer die Strecke in der kürzesten Zeit zurücklegt, gewinnt das Rennen. Darüber hinaus setzten die Sindelfinger auf Network und bieten erneut eine Coaches Lounge an, die Trainer und Funktionäre der Vereine gemeinsam nutzen können, um sich auszutauschen oder Kontakte zu knüpfen. Erfreulich für alle teilnehmenden Schwimmer, dank zahlreicher Sponsoren – 2K Maler + Markierer GmbH, Autohof Zwickl OHG, Eisdiele Venedig, Hecker Werke GmbH, AMA GmbH, ISG GmbH, Schittenhelm Bau- und Sanierungs GmbH, Zahnarztpraxis Dr. Jen Müller de Paula, Ritter Sport, Marriott Stuttgart/Sindelfingen, Stadtwerke Sindelfingen, aquafeel und Energy Cake –  konnte die Summe der diesjährigen angesetzten Preisgelder auf 3800,- € erhöht werden.

Es ist für alle Schwimmer/-innen des VfL ein großes Event im heimischen Becken vor Familien und Freunden ihre Leistungen zu zeigen. Für die Trainer ist das ISSC ein hervorragender Test die aktuellen Leistungsstände ihrer Athleten zu überprüfen, stehen doch die wichtigen Meisterschaften wie die Deutsche Jahrgangsmeisterschaften, Baden-Württembergischen Meisterschaften und die Deutschen Meisterschaften an.

Essen – Schwimmer des VfL behaupten sich bei den German Open

Das schriftliche Abitur geschrieben und direkt weiter nach Essen zu den German Open im Schwimmen. So das Wochenendprogramm von Marvin Dahler und Paul Jona Achtelik. Gemeinsam mit ihrem Teamkollegen Patrick Perez nutzen sie dieses Top Event als letzte Möglichkeit, Qualifikationszeiten für die kommenden Meisterschaften zu schwimmen.

Rückenspezialist Marvin Dahler fuhr einen Doppelsieg über 50 und 100 Meter Rücken ein. Im 50 Meter Rückenfinale schlug er als Erster in 0:26,08 an. Die doppelte Distanz, 100 Meter Rücken, gewann er in 0:56,87, verpasste trotz leider sehr knapp die geforderte Qualifikationszeit für die JEM (Jugendeuropameisterschaften) von 0:56,20. Achtelik, der gleich sechs Mal auf die Blöcke stieg, löste sein Ticket für die kommende DJM in Berlin, bei denen er nun über 4 Strecken ( 50, 100 und 200 Meter Freistil sowie 100 Meter Brust) an den Start gehen kann. Sprinter Patrick Perez schwamm sich über 50 Meter Schmetterling ins Finale und konnte dort seine Vorlaufzeit erneut deutlich verbessern. Er beendete sein Rennen als Siebter in persönlicher Bestzeit von 0:25,56.

Schwimmer des VfL Sindelfingen e. V. feiern Erfolge bei den Süddeutschen (Jahrgangs-) Meisterschaften

Die Süddeutschen Meisterschaften der Schwimmer waren am vergangenen Wochenende für viele Athleten die letzte Chance zur Qualifikation für die diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin (28.05. – 01.06.2019). Es traten die schnellsten Schwimmer/innen aus 9 Schwimmverbänden gegeneinander an, um ihre Meister zu ermitteln.

In Wetzlar fanden die 27. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften der Jahrgänge 2007-2005 weiblich und 2007-2003 männlich im Europabad statt. 11 Schwimmer/innen des VfL Sindelfingen konnten sich qualifizieren und überzeugten mit hervorragenden Leistungen. Die Sindelfinger sammelten 10 Meistertitel, 8 Silbermedaillen und 5 Bronzemedaillen, damit sicherten sich das Team den dritten Platz im Medaillenspiegel. Ein Highlight waren die Freistilwettkämpfe der Mädchen im Jahrgang 2006. Hier schwammen Marian Plöger und Marit Biehal über 200 und 400 Meter allen davon und sicherten sich souverän den Süddeutschen Meister- und Vizemeistertitel. Zeitgleich mit einer Schwimmerin aus Chemnitz schlug Plöger über 50 Meter Freistil als Erste an und holte sich Gold. Ihr 200 Meter Lagen Rennen gewann Plöger in persönlicher Bestzeit und sicherte sich damit ihren 4 Meistertitel, die Silbermedaille gewann sie über 200 Meter Rücken.

Kopf an Kopf ging es über 100 Meter Freistil zu, hier setzte sich Biehal durch und wurde Süddeutsche Jahrgangsmeisterin vor ihre Teamkollegin Plöger. Biehal komplettierte ihre Medaillensammlung mit Bronze über 100 Meter Schmetterling. Lena Christin Mantz, ebenfalls Jahrgang 2006, konnte sich über 50 Meter Rücken über Silber, auf der doppelten Distanz, 100 Meter Rücken über eine Bronzemedaille freuen.

Erfolgreichster Schwimmer war Marc Nüter (Jahrgang 2003), der sich gleich 4 Meistertitel erschwamm. In seinem 100 Meter Schmetterling Rennen, knackte er die Ein-Minuten-Schallmauer und schlug in beeindruckenden 0:58,06 an. Süddeutscher Jahrgangsmeister wurde Nüter über 100 Meter Rücken in 0:59,34s, 200 Meter Rücken sowie 200 Meter Lagen. Komplettiert wurde seine Sammlung mit Silber über 50 Meter Rücken. VfL Neuzugang Liam Weber (Jahrgang 2003) gewann Silber über 50 Meter Freistil und Bronze über 50 Meter Rücken, sowie 100 Meter Freistil. Luka Usyk (Jahrgang 2005) wurde Süddeutscher Jahrgangsmeister über 200 Meter Brust. Silber gewann er über 200 Meter Lagen, Bronze über 200 Meter Freistil.

Die Mannschaft komplettierten: Bibiana Uhl, Lauren Tierney, Lena Hunold, Kevin Blecha (alle Jahrgang 2005) und Jannis Groth (2003).

Zeitgleich maßen sich die älteren Schwimmer auf den 69. Süddeutschen Meisterschaften der offenen Klasse und Jahrgangsmeisterschaften der älteren Jahrgänge in Freiburg.

Erfolgreichste Schwimmerin war Annika Huber (Jahrgang 2003). Sie wurde Süddeutsche Jahrgangsmeisterin über 200 Meter Freistil. Ihre Zeit konnte Huber im offenen Finale erneut unterbieten und schlug in 2:06,52 als Dritte an. Über 50 Meter Rücken und 200 Meter Lagen holte sie Silber, über 100 Meter Brust und 100 Meter Freistil Bronze. Damit unterstrich Huber einmal mehr ihre Vielseitigkeit. Die Silbermedaille und damit Vizejahrgangsmeisterin über 400 Meter wurde Mette Biehal.

Bastian Kömpf (Jahrgang 2002) wurde Süddeutscher Jahrgangsmeister über 200 Meter Rücken in 2:11,32, im offenen Finale schlug er als Siebter ab. Den Vizemeister Titel sicherte sich Kömpf über 100 Meter Rücken. Marc Sauer verpasste um 15 Hundertstel die Goldmedaille über 200 Meter Schmetterling. Sauer beendete sein Rennen als Zweiter seines Jahrgangs in 2:08,86, im offenen Finale schwamm er auf einen guten Platz 7. Über 50 Meter Schmetterling schlug Marek Jahn (Jahrgang 2002) als Zweiter in 0:26,39 an. Mit 0:28,42 über 50 Meter Rücken holte sich Torben Twachtmann (Jahrgang 2001) nicht nur die Silbermedaille, er unterbot die Qualifikationszeit für Berlin und sicherte sich damit einen Start bei den DJM.

Lea Ehret (Jahrgang 2002) und Anna Kisker Servia (Jahrgang 2003) knackten ebenso die Qualifikation für Berlin und lösten beide ein Ticket für die DJM.

Das VfL Team komplettierten: Janka Riedel (Jahrgang 2002), Noam Chrobok (Jahrgang 2001) und Vincent Nalu Waldenmaier (Jahrgang 2002).