Tolle Leistungen bei den DJM in Berlin/ Kompletter Medaillensatz für Marian Plöger

Nach vielen Absagen und Verschiebungen durch die Corona-Pandemie konnten nun endlich, nach fast 2Jahren, die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften(DJM) im Schwimmen stattfinden. Es gibt kaum einen besseren Austragungsort als die Schwimm-und Sprunghalle im Europasportpark(SSE) in Berlin, die auch für ihre internationalen Wettkämpfe weltbekannt ist.

Der erste nationale Jahreshöhepunkt im Nachwuchsbereich fand vom 26.-30.10.2021 statt. In den fünf Tagen traten die jeweils 25 Schnellsten aus ganz Deutschland der Jahrgänge 2008 bis 2004 weiblich und 2008 bis 2003 männlich gegeneinander an, um am Ende die neuen JahrgangsmeisterInnen zu ermitteln. Für diesen wichtigen Wettkampf haben sich über 1100Athleten aus 241 Vereinen qualifiziert. Trotz der langen Durststrecke präsentierten sich die Nachwuchsschwimmer in bestechender Form. So konnten sogar einige Altersklassenrekorde geknackt werden und neue junge Talente machten auf sich aufmerksam. Erstmalig wurde auch eine „DJM Team Challenge powered by Aquafeel“ als Mannschaftswertung mit in den Wettkampf einbezogen, diesen konnte der SC Magdeburg deutlich für sich entscheiden. Hierfür sammelte jeder Finalteilnehmer automatisch für seinen Verein Punkte, denn jeder Wettbewerb, ausgenommen die 1500m und 800m Freistil, bestand aus den Vorläufen am Vormittag und die daraus acht zeitschnellsten SchwimmerInnen jedes Jahrgangs schwammen am späten Nachmittag nochmals in den Finals um den jeweiligen Meistertitel. Ein aufregendes, kräftezehrendes Spektakel bot sich den Zuschauern und auch die daheim gebliebenen konnten via Livestream mit fiebern. Die Stimmung in der Halle war fantastisch. Mit Trommeln und Anfeuerungsrufen der Teamkollegen und einiger Zuschauer, tobte die Halle und motivierte so noch mehr zu Höchstleistungen.

Darunter befanden sich auch 10 Athleten des VfL Sindelfingen, die sich für 23 Strecken qualifiziert haben und 11 mal ins Finale kommen konnten. Besonders erfolgreich war Marian Plöger (Jahrgang 2006). Sie hatte ein straffes Programm zu absolvieren, denn sie war für 7 Strecken qualifiziert: 200m, 400m, 800m und 1500m Freistil(letzteres hat sie abgesagt), 200m und 400m Lagen sowie 200m Schmetterling. Sie konnte sich einen kompletten Medaillensatz aus dem Wasser fischen, bei einem enorm kräftezehrenden Programm. Den 3.Platz belegte sie über die 800m Freistil, gefolgt von Silber über die 400m Distanz. Über die wohl anspruchsvollste Strecke hat sie sich die Krone aufgesetzt und wieder einmal bewiesen, welche Energie und Kampfgeist in ihr steckt. In einem packenden Finale konnte Marian Plöger am letzten Tag noch einmal alle Kräfte mobilisieren und unter den Anfeuerungsrufen der Halle den heiß begehrten Jahrgangsmeistertitel gewinnen. Außerdem erreichte sie noch das Finale über 200m Freistil(Platz 6) und 200m Schmetterling(Platz 7).

Siegerehrung 400m Lagen Jahrgang 2006 – Marian Plöger
Start – Marian Plöger

Lena Christin Mantz (Jahrgang 2006), die Rückenspezialistin, konnte sich erstmals über alle drei Distanzen, 50/100/200m, ins Finale schwimmen. Die 100m und 200m beendete sie als achte und die Sprintdistanz über 50m in neuer persönlicher Bestzeit auf Platz 6. Dies gelang auch der Brustspezialistin Anna Giesecke (Jahrgang 2006). Sie konnte sich bei ihren drei Starts über 50/100/200m Brust mit neuen Bestzeiten jeweils ins Finale schwimmen und belegte über die 50m und 200m Brust hier Platz 6. Bei den 100m Brust schlug sie als vierte an. Lena Hunold (Jahrgang 2005) konnte bei ihrem Start über 200m Rücken ebenfalls ins Finale einziehen und beendete dieses als achte in neuer Bestzeit. Luka Usyk (Jahrgang 2005) qualifizierte sich für die 400m Lagen, 200m Freistil, 100m und 200m Schmetterling. Trotz kürzlicher OP und dem damit verbundenen zwei wöchigen Trainingsausfall hat er sich in dem starken Teilnehmerfeld sehr gut geschlagen und konnte auch einige Zeiten verbessern. Ähnlich erging es Bibiana Uhl (Jahrgang 2005) die auch kränkelnd an den Start über 1500m Freistil gegangen ist.

Gruppenbild: v.l.h. Fenja Kellewald, Marian Plöger, Lena Christin Mantz, Luka Usyk, Anna Giesecke

Kevin Blecha startete über 50m und 200m Rücken und Nils Thomas (beide Jahrgang 2005) über 200m Schmetterling, ebenso Lars Thomas (Jahrgang 2008). Er konnte seine Bestzeit um mehr als 3Sekunden verbessern. Für Fenja Kellewald (Jahrgang 2008) war es die erste Teilnahme bei der DJM. Auch sie konnte sich über die 50m Brust steigern und eine neue persönliche Bestzeit schwimmen.

v.l.h. Kevin Blecha, Lena Hunold, Bibiana Uhl v.v.l. Lars Thomas, Nils Thomas

Mit dieser „kleinen“ Mannschaft hat der VfL Sindelfingen doch ein beachtliches Endergebnis erzielt, denn im abschließenden Medaillenspiegel, in dem die Platzierungen von 1-10 zählen, belegte das Team den 41.Platz von 241. Das sieht auch Trainer Peter Lemesch so: „Ich bin sehr zufrieden, da wir ja tatsächlich so gut wie unvorbereitet, mit haufenweise frösteligen Freibadeinheiten, doch ziemlich gut geschwommen sind.“ 

Grüße aus Berlin Marian und Lena

Erfolgreicher Saisonstart für die Nachwuchsschwimmer

Für sieben Nachwuchsschwimmerinnen und Nachwuchsschwimmer des Vfl Sindelfingen fand am vergangenen Wochenende das Sparkassenschwimmfest um den Spion-Cup in Aalen der erste Wettkampf in der Halle unter Pandemiebediinungen statt. Mit viel Spaß und Herzblut waren die eifrigen Sportlerinnen und Sportler um Trainer Tobias Ehret dabei und zeigten, dass sie sich trotz der langen Auszeit vom Wasser verbessert haben.

Der jüngste Teilnehmer Yassier Lahrach (2013) gewann alle seine Starts. Anne Kufleitner ( Jahrgang 2012) erreichte bei 50 Meter Brust den ersten Platz. Im Jahrgang 2010 sprangen Mathilda Saillet, Lilith Schubert und Lisa Kufleitner ins Wasser. Mathilda freute sich über den ersten Platz über 50 Meter Brust, Lilith gewann über 50 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling. Lisa Kufleitner ( 2010) und Sam Claussen ( 2009) waren auch erfolgreich und belegten insgesamt dreimal den zweiten Platz und sechsmal den dritten Platz. Lucie Laclare ( Jahrgang 2009) schwamm sich über 100 Meter Brust an die Spitze. Diese Ergebnisse machen Mut für die kleinen Nachwuchsschwimmer und auf folgende, weitere Wettkämpfe in der neuen Saison.

Die Württembergischen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen konnten endlich seit langem wieder einmal ausgetragen werden

In Heidenheim kämpften 28 Vereine mit knapp 400 SchwimmerInnen vom 16. bis 17.Oktober 2021 im „Hellenstein Bad aquarena“ auf der 50 Meter Bahn um die begehrten Meistertitel. Mit einer „Besonderheit“, es wurden wieder Medaillen für ihre tollen Leistungen verliehen, zwar ohne Siegerehrung, aber es ist ein Anfang bzw. ein Schritt in die Normalität. Zugleich war dieser Wettkampf die letzte Möglichkeit sich für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften(DJM) in Berlin zu qualifizieren. Diese finden bereits Ende Oktober, vom 26.-30.10.2021, statt. Coronabedingt wurde der Wettkampf aufgeteilt. Am Vormittag gingen die Jahrgänge 2009-2013 an den Start und am Nachmittag die Jahrgänge 2002-2008. So konnte ein all zu großer Andrang vermieden werden und das Konzept ging sehr gut auf. Der Schwimmverband Württemberg e.V. bot über YouTube einen Livestream an von dem aus man den gesamten Wettkampf verfolgen konnte, evtl. eine Lösung für die Zukunft.

Es erfolgte jeweils eine Jahrgangswertung außer über die langen Distanzen von 800/ 1500 Meter Freistil und 400 Meter Lagen, hier gab es nur eine „offene Wertung“(alle Jahrgänge von 2002-2011). Die Jahrgänge 2002/2003 wurden als Junioren gewertet.

Der VfL Sindelfingen war mit 33 Athleten am Start und fischte insgesamt 83 Medaillen aus dem Wasser, darunter 34 Meistertitel, 25 mal Silber und 24 mal Bronze.

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende und gleichzeitig ein guter Formtest für den anstehenden großen nationalen Wettkampf in Berlin.

 

Württembergische Jahrgangsmeister 2021 sind:

Bastian Kömpf(2002): 50/100m Rücken

Tristan Hübner-Hecher(2006): 50m Rücken

Marian Plöger(2006): 200m Lagen/ 400m und 800m Freistil

Lena Christin Mantz(2006): 50/100/200m Rücken

Anna Gieseke(2006): 100/200m Brust

Marit Biehal(2006): 100/200m Freistil

Lars Thomas(2008): 200m Schmetterling

Emilie Saillet(2008): 400m Freistil

Fenja Kellewald(2008): 50m Freistil/50m Brust

Thomas Donath(2009): 50/100/200m Rücken/200 und 400m Lagen/50 und 100m Schmetterling/ 100m Brust

Adrian Aba(2009): 200 und 400m Freistil

Anass Lahrach(2010): 50/100/200m Rücken

Annika Niklasch(2011): 50/100/200m Brust/ 50m Schmetterling

 

Weitere erfolgreiche Teilnehmer waren:

Nina Löffler, Lena Hunold, Bibiana Uhl, Lauren Tierney, Kevin Blecha, Nils Thomas(alle Jahrgang 2005),

Adrian Budai, Laurenz Gärtner, Wyatt Marcum(alle Jahrgang 2006),

Megan Van Niekerk, Julian Vollmer, Valentin Fuchs(alle Jahrgang 2007),

Bastienne Laclare, Tegan Marcum, Melinda Preussner, David Niklasch(alle Jahrgang 2008),

Emmett Marcum, Steven Phung, Marc Plöger(alle Jahrgang 2009),

Luna Weckert(2010)

Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften in der Schwimmoper

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. hat den ersten nationalen Wettkampfhöhepunkt ungewöhnlich früh zum Saisonstart 2021/2022 gelegt. Die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften(DKM) fanden seit langer Zeit wieder in der „Schwimmoper“ in Wuppertal vom 23.-26.September statt. Diese Chance nutzten 91Vereine, welche über 330 Teilnehmer meldeten, um endlich, nach zwei Jahren Verzicht, wieder die Deutschen Kurzbahnmeistertitel zu vergeben.

Hierfür konnte man sich im Vorlauf für das Finale qualifizieren. Die acht Schnellsten bestritten das Finale und kürten den den KurzbahnmeisterIn. Im B-Finale wurden die Plätze 9-16 aus geschwommen. Außerdem gab es noch 2 gesonderte Wertungen, die EYOF-Wertung für die Jahrgänge 2006/2007 weiblich und 2005/2006 männlich und die JEM-Wertung für die Jahrgänge 2004/2005 weiblich und 2003/2004 männlich.

Auch der VfL Sindelfingen war mit drei Athleten am Start, dabei konnten sich die beiden jungen Nachwuchsschwimmer Lena Christin Mantz(Jahrgang 2006) und Luka Usyk(Jahrgang 2005) zum ersten Mal mit den „großen“ Profis messen und wichtige Erfahrungen sammeln. Patrick Perez    (Jahrgang 1998) konnte dies schon mehrfach tun. Ihm gelang gleich 3Mal der Einzug ins B-Finale. Über die 50m Schmetterling belegte er am Ende Platz 10, die 100m Lagen beendete er als 12., ebenso  über die 50m Rücken.

Auch Luka Usyk gelang einmal der Einzug ins B-Finale. Über 200m Schmetterling belegte er am Ende Platz 15. Außerdem trat er noch über die 1500m Freistil, 200m und 400m Lagen sowie die 400m Freistil an. Bei all seinen Starts konnte er seine persönlichen Bestzeiten zum Teil erheblich steigern, so dass dieser Wettkampf für ihn sehr erfolgreich verlaufen ist.

Lena Christin Mantz ging über alle Rücken Strecken an den Start, 50m, 100m, 200m, wobei auch sie über die längste Distanz ihre persönliche Bestzeit um 5 Sekunden verbessern konnte und damit nur um einen Platz den Einzug ins B-Finale verpasste.

Somit war es für die drei Schwimmer vom VfL Sindelfingen ein gelungener, aufregender Start in die hoffentlich wieder unter „normalen“ Wettkampfbedingungen statt findenden Saison.

47. Einladungsschwimmfest in Fellbach

Erste Wettkampfluft in der neuen Saison 2021 / 2022 schnupperten am vergangenen Wochenende 24 Schwimmerinnen und Schwimmer des VFL Sindelfingen beim Einladungsschwimmfest des TSV Schmiden in Fellbach.

Bei diesem Vierkampf wurden die Einzelzeiten über die 100er Strecken in Rücken, Brust und Freistil sowie über 50 oder 100 m Schmetterling addiert und die drei Besten jeden Jahrgangs erhielten Pokale. Trainerin Hannah Ney betreute ihre Schützlingen 2 Tage im Bad; am Samstag vier SchwimmerInnen aus den Jahrgängen 2006 und älter. Hier legten Antonia Fuchs (2004), Katharina Säuberlich, Adrian Budai und Wyatt Marcum ( alle 2006) vor und schwammen sich mit vielen Bestzeiten alle zu einem Pokal.

Am Sonntag folgten die Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2011 bis 2007. Auch hier konnten sich  viele Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Sindelfingen über neue Bestzeiten freuen. Viele der jüngeren Schwimmer zeigten sich schon zu Beginn der neuen Saison in wirklich guter Form.

Die Pokalgewinner im Einzelnen waren hier: Annika Niklasch ( 2011), Anass Lahrach ( 2010), Thomas Donath und Emmett Marcum ( 2009), Emilie Saillet, Melinda Preussner, und Fenja Kellewald ( alle 2008), David Niklasch ( 2008) und Julian Vollmer (2007).

Nicht nur die Sportler sondern auch die neue Trainerin der Sindelfinger Schwimmerinnen und Schwimmer Hannah Ney konnten mit diesem Auftakt in Fellbach sehr zufrieden sein.

Saisonabschluss der SchwimmerInnen beim 11. Internationalen Sendercup im Freibad Mühlacker

Die Wasserfreunde Mühlacker 1920 e.V. haben zum Saisonabschluss einen großen Wettkampf auf die Beine gestellt bei dem zum ersten Mal auch Nicht-Kader-SchwimmerInnen teilnehmen konnten, dank der niedrigen Corona Zahlen. Diese Chance packten gleich sechs Schwimmverbände aus Deutschland und zwei ausländische (SUI, AUT) beim Schopfe und meldeten sagenhafte 722 Sportler an. Daraus ergaben sich über 3600 Starts, was eine Mammutaufgabe für die Organisatoren bedeutete.

Das war der erste Wettkampf in dieser Dimension in der Region, welcher mit einem ausgeklügelten Hygieneplan durchgeführt wurde. So erfolgte der Einlass nur mit einem 3G Nachweis. Der gesamte Wettkampfbetrieb war vom öffentlichen Bereich abgetrennt. Jeder Verein hatte seinen eigenen großzügigen Bereich zur Verfügung. Der VfL Sindelfingen ging mit einem sehr großen Team an den Start, bestehend aus 36 Sportlern, wobei der Jüngste Jahrgang 2013 und der älteste Jahrgang 2001 war. Die Athleten genossen die Atmosphäre, da nun auch mal wieder Zeit zwischen den einzelnen Strecken war um sich zu unterhalten oder gemeinsame Spiele zu spielen. Dies fehlte bei den letzten Wettkämpfen, da sie zeitlich sehr knapp getacktet waren, was aber auch ein sehr wichtiger nicht zu unterschätzender Aspekt für gute Leistungen darstellt. Erst ein guter Spirit und Teamgeist motiviert zu Höchstleistungen. Diese konnten die Sindelfinger mal wieder ins Becken zaubern.

Angefangen mit den beiden ältesten Marvin Dahler(2001) und Marc Sauer(2002). Sie machten die Siege über 100m Freistil und 100m Schmetterling sowohl im Vorlauf als auch im Finale unter sich aus und ließen hier der Konkurrenz keine Chance. Marc Sauer stieg noch über 200m Freistil als Sieger und nach dem 100m Rücken Finale (in neuer persönlicher Bestzeit 1:01,06min) aus dem Wasser. Die 50m Schmetterling beendete er als Zweiter. Lena Christin Mantz(Jahrgang 2006) gewann die 100m Freistil in neuer persönlicher Bestzeit, die 100m und 50m Schmetterling und die 50m Rücken. Die 100m Rücken beendete sie als Zweitplatzierte. Außerdem erreichte sie die Finals in der offenen Klasse über 100m Rücken und Schmetterling und belegte hier die Plätze 5 und 4.

Ähnlich gut präsentierte sich Laurenz Gärtner(Jahrgang 2006). Er siegte über die 100m Schmetterling in neuer persönlicher Bestzeit von 1:03,33min., die 50m Rücken, 200m und 50m Freistil. Die 100m Freistil beendete er als Dritter. Luka Usyk dominierte in seinem Jahrgang 2005 und gewann die Strecken 100m und 200m Freistil sowie die 50m und 100m Schmetterling, wobei ihm damit auch die Teilnahme im offenen Finale gelang. Noch vielseitiger präsentierte sich Thomas Donath(Jahrgang 2009). Er konnte all seine Starts in neuer persönlicher Bestzeit als Sieger beenden: 50m Brust, 200m Lagen, 50m und 100m Rücken, 50m Schmetterling, 50m Freistil. Über die 100m Rücken konnte er sogar ins Jugendfinale einziehen. Fenja Kellewald(Jahrgang 2008) zeigte ihre Stärken über die Bruststrecken. Sie gewann die 50m, über die 200m Distanz belegte sie in neuer persönlicher Bestzeit Platz zwei so wie auch über die 100m und schaffte damit den Einzug ins Jugendfinale. Auch die 50m Freistil beendete sie als Zweite. Anass Lahrach(2010) machte auch durch einige neue Bestzeiten auf sich aufmerksam. Er konnte die 100m und 50m Schmetterling, die 50m, 100m und 200m Rücken gewinnen. Die 100m Freistil beendete er als Zweiter und die 200m als Dritter. Annika Niklasch(Jahrgang 2011) verbesserte ihre bisherigen Zeiten über die 200m Brust und 200m Lagen und gewann damit in ihrem Jahrgang. Über die 100m Freistil belegte sie Platz zwei.

Auch die anderen Sindelfinger Teilnehmer konnten mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten aufhorchen lassen. Endlich konnten sie sich mit Gleichgesinnten messen um so noch vor der Sommerpause zu erfahren, wo sie eigentlich stehen. Dies gibt nun wieder die entsprechende Motivation für die kommende Saison, denn es hat sich gezeigt, dass sich die Schwimmer sehr gut über die lange Durststrecke fit gehalten haben. Nicht aufgeben, heißt die Devise, denn wenn man etwas mit Herzblut betreibt, überwindet man jede Krise, aber jetzt geht es erst einmal in die wohl verdiente Sommerpause, die tollen Leistungen und Erfahrungen im Gepäck.

Ein Paukenschlag für den VfL Sindelfingen

Im Stadthafen von Münster fanden vom 24.6.-26.6.2021 die Internationalen Deutschen Jugend- und Junioren- Meisterschaften im Freiwasserschwimmen statt. Das große Teilnehmerfeld mit knapp 650 Athleten absolvierte die 10km, 7,5km, 5km, 2,5km sowie die Staffeln mit 3×1,25km auf einem mit Bojen markierten Rundkurs. Durch die kanalartige Hafenanlage konnten diesem Spektakel auch viele Zuschauer folgen, denn auf der einen Seite befinden sich Restaurants, Bars und genügend Platz für Zuschauer und gegenüber dann das Wettkampfgelände. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen konnte so ein stimmungsvoller Wettkampf stattfinden.

Der VfL Sindelfingen war mit 8Athleten vertreten:

Vasileios Tekidis (Jahrgang 2000) wurde über die 10km 18. und über die 5km belegte er Platz 21. Nils Thomas (Jahrgang 2005) startete über die 5km(Platz 22 in der Jahrgangswertung) und die 2,5km(Platz 12). Laurenz Gärtner (Jahrgang 2006) belegte über die 2,5km Distanz den 15.Platz. Lena Hunold und Nina Löffler erreichten über die 5km in der Jahrgangswertung 2005 die Plätze 19 und 20. Außerdem schwammen sie zusammen mit Bibiana Uhl die 3×1,25km Staffel A und erreichten hier den 5.Platz in 49:45,74min. Marit Biehal (Jahrgang 2006) trat über die 2,5km an und wurde 17. Des Weiteren schwamm sie mit Laurenz Gärtner und Marian Plöger die 3×1,25km Staffel der Jugend mixed auf den 5.Platz.

Marian Plöger(Jahrgang 2006) fischte sich in diesem großen Teilnehmerfeld doch tatsächlich zwei Bronzemedaillen aus dem 24 Grad warmen Wasser. Zum Einen über die 2,5km und zum Anderen über die 5km. Das Sahnehäubchen auf ihren Erfolg setzte ihr im Anschluss der DSV auf, denn er nominierte Marian noch für die Jugend Europameisterschaften Freiwasser, welche vom 24.7.-27.7.2021 in Paris stattfinden.

Endlich wieder Wettkampffeeling / Die Nachwuchsschwimmer melden sich eindrucksvoll zurück

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der TB Cannstatt in Untertürkheim einen Schwimmwettkampf fast wie in „alten“ Zeiten. An dem 45. Internationalen Stuttgarter Schwimmfest nahmen 30 Mannschaften aus sieben verschiedenen Schwimmverbänden teil, darunter auch ein Verein aus Liechtenstein. Des Weiteren waren der Badische, Bayrische, Hessische, Sächsische, Südwestdeutsche Schwimm Verband und der Schwimmverband Württemberg mit über 350Teilnehmern vertreten.

Unter tropischen Bedingungen konnten sich auch 23 Athleten des VfL Sindelfingen endlich mal wieder Schwimmer gegen Schwimmer messen. Nach so langem Wettkampfverzicht bzw. Einschränkungen wusste kaum jemand, wo er/sie wirklich steht. Um so erstaunlicher die Tatsache, dass viele SchwimmerInnen ihre bisherigen Bestzeiten z.T. enorm steigern konnten. Über die 100 Meter Distanzen(Freistil, Rücken, Brust, Schmetterling) wurden als besondere Herausforderung auch noch offene Finals ausgetragen. Hier konnten die Sindelfinger in fast alle Finals mit mindestens einem SchwimmerIn einziehen und sich teilweise nochmals steigern. Bei insgesamt 118 Starts waren die Athleten des VfL 77 Mal unter den Top 3 und alleine davon 35 Mal die Schnellsten. Was für eine tolle Bilanz, auf der das Trainerteam im Hinblick auf die nächsten größeren Wettkämpfe, wie z.B. die DJM, aufbauen können.

Die jüngste Teilnehmerin vom VfL Annika Niklasch (Jahrgang 2011) zeigte sich in sehr guter Form und konnte bei 5 von 6 Starts neue persönliche Bestzeiten schwimmen: 100m, 200m und 400m Freistil sowie über die 100m und 200m Brust. Ähnlich gut erschwamm sich Emelie Saillet(Jahrgang 2008) neue persönliche Bestzeiten: 100m und 200m Freistil, 200m Brust, 200m Lagen und 200m Rücken. Nadia Vetter(Jahrgang 2008) steigerte sich über die 100m und 200m Freistil und Maya Weckert (Jahrgang 2008) über 100m Freistil und 50m Schmetterling. Fenja Kellewald (Jahrgang 2008) verbesserte sich über die 100m Brust und 50m Schmetterling. Im Jahrgang 2006 stach Lena Christin Mantz über die 100m Rücken hervor. Hier stellte sie im Vorlauf eine neue persönliche Bestzeit auf, welche sie in einem packenden Wimpernschlagfinale erneut steigern konnte. Sie unterlag zwar um zwei Hundertstel ihrer um ein Jahr älteren Konkurrentin denkbar knapp, dennoch schaffte sie mit 1:06,72min. eine der geforderten Kadernormen. Auch den Einzug in das 100m Schmetterling-Finale als Schnellste ihres Jahrgangs konnte sie auf Platz 7 bestreiten. Die 50m Freistil, Rücken und Schmetterling waren ebenfalls erfolgreich. Bei den Jungs konnte Thomas Donath (Jahrgang 2009) mit sechs neuen Bestzeiten aufhorchen lassen: 100m 200m Freistil, 100m und 200m Rücken, 100m und 200m Schmetterling. Ebenso Julian Abele (Jahrgang 2007) 100m und 200m Freistil, 100m und 200m Rücken sowie 50m Schmetterling. Anass Larrach (Jahrgang 2010) konnte seine Bestzeiten über 100m Freistil und Rücken gleich um ca. 4sek. steigern. Lars Thomas, David Niklasch und Tim Sauer, alle Jahrgang 2008, stellten ebenfalls neue persönliche Bestzeiten auf. Marc Sauer (Jahrgang 2002) konnte die 50m Freistil in 24,92sek. und die 100m in 53,59sek. gewinnen. Adrian Aba (Jahrgang 2009) schwamm über 50m, 100m und 200m Freistil neue Bestzeiten sowie über 50m Schmetterling. Adrian Budai (Jahrgang 2006) verbesserte seine Zeit über 100m Schmetterling um fast 6sek. Auch über die 50m Distanz konnte er sich verbessern und die 200m Brust.

Weitere Teilnehmer:

Marit und Mette Biehal, Anna Giesecke, Anna Kisker Servia, Lauren Tierney

Kevin Blecha, Laurenz Gärtner, Tristan Hübner-Hecker 

Starke Sindelfinger SchwimmerInnen bei den „FINALS“ in Berlin/ 3mal Edelmetall, davon 1 Deutscher Meistertitel, und Bombenbestzeiten

Vom 3.-6.6.2021 fanden ua die Deutschem Meisterschaften im Schwimmen im Rahmen der „FINALS 2021“ in Berlin statt. Für dieses Spektakel gibt es kaum einen besseren Ort als eine der weltweit modernsten Schwimmhallen, der Schwimm-und Sprunghalle im Europa-Sportpark(SSE). Der VfL Sindelfingen war mit 5 Athleten vertreten, diese hatten sich für 11 Starts qualifiziert.

Am Donnerstag sprang die Jüngste, Marian Plöger (Jahrgang 2006), als erste ins Wasser und begann die Erfolgsserie. Sie schwamm sich über die 400m Lagen in neuer persönlicher Bestzeit ins B-Finale, welches sie am Abend in erneuter Bestzeit (unter 5min.) gewinnen konnte. Zwischendurch ist Marian auch noch die lange Distanz über 1500m Freistil über sich hinaus gewachsen. In diesem Rennen schwamm sie über 20sec. schneller als bisher und erreichte damit in dem gesamten Teilnehmerfeld einen beachtlichen 8.Rang. Mit diesen Zeiten hat Marian Plöger die Nationalkadernormen erfüllt.

Das nächste Ausrufezeichen setzte Marvin Dahler (2001). Er ist über die 200, 100 und 50m Rücken gestartet und hat sich in packenden Rennen sensationell einen kompletten Medaillensatz erschwommen. Die 200m Strecke ist er sehr beherzt angegangen und hat somit seine Konkurrenten unter Druck gesetzt, denn bis zur letzten Wende lag er in Führung. Am Ende reichte es zur Bronzemedaille in neuer persönlicher Bestzeit. Über die 100m Rücken gab es erneut eine neue Bestzeit und in diesem Wimpernschlagfinale holte er Silber. Den krönenden Abschluss gab es über die 50m, denn diese konnte Marvin Dahler als neuer Deutscher Meister gewinnen, wieder in persönlicher Bestzeit, ein grandioser Auftritt des Rückenspezialisten.

Annika Huber (Jahrgang 2003) ging über die 50, 100, 200m Brust und die 200m Lagen an den Start. Für sie war es der erste Wettkampf nach einer Schulteroperation. Um so erstaunlicher ihre Leistungen in dem starken Teilnehmerfeld. Sie konnte über alle Bruststrecken ins B-Finale einziehen und auch hier nochmals ihre persönlichen Bestzeiten steigern. Bei dem 100m B-Finale stieg sie sogar als Siegerin aus dem Becken.

Marc Sauer (Jahrgang 2002) ging über die 200m Schmetterling an den Start und schaffte hier mit neuer persönlicher Bestzeit erstmals den Einzug ins große A-Finale. Überglücklich beendete er dieses auf Platz 8 mit nochmaliger Steigerung.

Patrick Perez (Jahrgang 1998) komplettierte den Auftritt der Sindelfinger mit seinem Start über die 50m Schmetterling. Auch er schaffte den Einzug ins B-Finale.

Cheftrainer Peter Lemesch war hoch zufrieden mit seinen Athleten, denn auch er konnte nicht genau einschätzen, wo die SchwimmerInnen eigentlich stehen, da eine Vorbereitung auf der Langbahn nicht möglich war. Um so beeindruckender die Leistungen, die die Athleten bei diesem großen Event abliefern konnten.

„Berlin hat einfach seinen eigenen Spirit“, so bringt es Peter Lemesch auf den Punkt.

Ein „Lebenszeichen“ der Schwimmer / Ein Wettkampf der besonderen Art

Traditionell finden jährlich am 3.Oktober die Vereinsmeisterschaften der Abteilung Schwimmen im Klostergarten Hallenbad statt und das wollten sich die Verantwortlichen auch in diesem besonderen Jahr nicht nehmen lassen.
Hinter den Athleten liegt eine 7monatige Durststrecke, ohne einen einzigen Wettkampf, ohne Höhepunkte, dennoch musste das Trainingspensum aufrechterhalten werden, da man, vor allem im Schwimmsport, ansonsten nicht mehr mithalten kann. Um fit und konkurrenzfähig zu sein bzw. zu bleiben bedarf es in dieser Sportart eines ganz gehörigen Zeitaufwandes, denn hier sind nicht nur die Wassereinheiten wichtig sondern genauso zeitintensiv ist das Athletiktraining.

So haben die Trainer und die Athleten ihre kreativen Seiten ausgespielt in dem sie während der Pandemie ganz neue Wege gegangen sind. Da alle Bäder geschlossen wurden sind sie auf Seen, Teiche, private Pools ausgewichen, fuhren Fahrrad, joggten, machten per Videokonferenz diverse Challenges und Workouts.


Damit dieses Engagement gewürdigt werden kann, wurde alles notwendige in die Wege geleitet, so dass, zur großen Freude aller, die Vereinsmeisterschaften statt finden konnten.
Ein ganz großes DANKESCHÖN mal an dieser Stelle für die Entwicklung des Konzeptes!


Damit die gebotene Abstandsregel und die eingeschränkte Personenzahl eingehalten werden konnte, wurde der Wettkampf zweigeteilt. Am Vormittag gingen 35 männliche Schwimmer der Jahrgänge 2010-1998 an den Start und am Nachmittag sprangen 28 Schwimmerinnen der Jahrgänge 2012-2002 ins Wasser. So konnte der gesamte Umkleide-und Duschbereich genutzt werden, ohne sich zu nah zu kommen. Auch beim Einlass funktionierte das Buchstabenkonzept der einzelnen Läufe reibunglos.


Für alle Beteiligten galt das gleiche Wettkampfprogramm. Begonnen wurde mit 100m Lagen, gefolgt von 50m Schmetterling, 50m Brust, 50m Rücken und 50m Freistil. Die geschwommenen Zeiten wurden in Punkte der DSV Tabelle umgerechnet. Es gab aus gegebenen Anlass keine gesonderte Altersklassenwertung sondern nur die offene Wertung.

Bei den Herren gewann Marvin Dahler(2001) den Vereinsmeistertitel vor Christian Huber(2000) und Patrick Perez(1998).
Bei den Damen sicherte sich erneut Annika Huber(2003) den Titel vor Lea Ehret(2002) und Lena Christin Mantz(2006).
Der Spaß und die Freude darüber endlich mal wieder ansatzweise einen Wettkampf schwimmen zu dürfen merkte man allen Aktiven an. Eine rundum gelungene Veranstaltung unter diesen besonderen Umständen, möge es noch mehr davon geben!