Die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen freut sich, mit Simon Kunz einen äußerst erfahrenen und engagierten Cheftrainer willkommen zu heißen. Seit dem 1. Januar 2026 hat Simon Kunz diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen und ist künftig u.a. für die Trainingsarbeit der L1 sowie der Masters zuständig.
Der studierte IT-Ingenieur ist 47 Jahre alt und dem VfL Sindelfingen bereits seit vielen Jahren eng verbunden. Im Dezember 1997 wechselte er aus Kornwestheim als aktiver Schwimmer zum Verein. Auch sein älterer Bruder sowie seine Schwester waren Teil der VfL-Schwimmfamilie – der Verein war für Simon also schon früh mehr als nur eine sportliche Station.
Nach dem Ende seiner aktiven Schwimmkarriere wuchs Simon Kunz Schritt für Schritt in neue Aufgaben hinein. Er engagierte sich als Übungsleiter, trainierte den Nachwuchs und absolvierte die Trainerausbildung bis zur B-Lizenz. Darüber hinaus übernahm er über viele Jahre hinweg die Zeitmessung im Verein und war bei Wettkämpfen in der Region im Einsatz. Auch über die Vereinsgrenzen hinaus ist Simon Kunz vielen bekannt – insbesondere vom ISSC, bei dem er seit vielen Jahren zuverlässig die Zeitmessung betreut.
Ein besonderes Verdienst von ihm ist der komplette Neuaufbau und die strukturelle Neugestaltung der VfL-Schwimmschule, die bis heute eine zentrale Säule der Vereinsarbeit darstellt.
Eine echte Herzensangelegenheit war und ist für ihn die Schwimmausbildung von Kindergarten- und Schulkindern. Über viele Jahre hinweg hat er unzähligen Kindern das sichere Schwimmen beigebracht und damit einen wichtigen Beitrag zur sportlichen und persönlichen Entwicklung junger Menschen geleistet.
Im August 2016 wechselte Simon Kunz zum SV 08 Ludwigsburg, wo er sowohl als Schwimm- und Wasserballtrainer als auch in der Vereinsverwaltung tätig war und weitere wertvolle Erfahrungen sammelte.
Mit seiner Rückkehr zum VfL Sindelfingen schließt sich nun ein Kreis. Der Verein gewinnt einen Cheftrainer, der den VfL bestens kennt, fachliche Kompetenz mitbringt und den Schwimmsport mit großer Leidenschaft lebt.
Herzlich willkommen zurück, Simon – wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft! 🏊♂️💙
Die Schwimmabteilung freut sich, mit Simon Kunz einen äußerst erfahrenen und engagierten Cheftrainer willkommen zu heißen.
Im Hallenbad Klostergarten trafen sich am Samstag, 10. Januar 2026 insgesamt 34 Kinder und Jugendliche zu einem disziplinübergreifenden Training: 14 Spieler der B- und C-Jugend der HSG Böblingen-Sindelfingen, 10 Wasserballer*innen der U14/U12 des TV Darmsheim sowie 8 Kinder der Poolball-„Mini-Rochen“ vom VfL Sindelfingen. Ziel war es, Sportarten zu verbinden, voneinander zu lernen und Nachwuchsarbeit sichtbar zu machen.
Die Übungen und ein abschließendes Trainingsspiel wurden von Felix Gutenkunst (Trainer TV Darmsheim), Max Kienitz und Jens Kirschnick (Betreuer VfL Sindelfingen Wasserball/ Poolball-Gruppe „Mini-Rochen“) angeleitet. Unterstützt und angefeuert wurden die Aktiven vom Betreuerstab der HSG Böblingen-Sindelfingen sowie zahlreichen Eltern am Beckenrand.
Zu den Gästen zählten die Sindelfinger Gemeinderäte Andreas Bonhage (zugleich Vorstandsmitglied des VfL Sindelfingen) und Hermann Ayasse. Auch Bäderamtsleiter Christian Keipert begleitete die Veranstaltung. Ihre Präsenz unterstreicht die Bedeutung, die dem lokalen Kinder- und Jugendsport beigemessen wird.
Für die Handballer*innen war es ein erster, praxisnaher Einblick in eine neue Spielform im ungewohnten Medium Wasser: Neben Pass- und Wurfübungen standen Wasserlage, Raumaufteilung im Becken sowie einfache Regelmechaniken des Wasserballs im Fokus. Im Abschlussspiel zeigten die gemischten Teams bereits beachtliche Abstimmung und viel Spielfreude. Das Fazit fiel einhellig positiv aus: Alle Teilnehmenden waren vom disziplinübergreifenden Austausch begeistert – und viele verließen das Becken mit dem Wunsch nach einer baldigen Neuauflage.
Jens Kirschnick, Wasserball-Betreuer des VfL Sindelfingen, resümierte: „Wenn Vereine und Abteilungen zusammenarbeiten, entsteht eine besondere Verbundenheit. Heute haben die Jugendlichen und Kinder erlebt, wie viel Teamgeist, Respekt und Spaß im Mannschaftssport steckt – ganz unabhängig von der jeweiligen Disziplin.“
Felix Gutekunst, Trainer des TV Darmsheim, ergänzte: „Die Handballer haben blitzschnell verstanden, wie sehr Koordination, Übersicht und Timing auch im Wasser zählen. Solche Aktionen senken Hemmschwellen, fördern den Austausch zwischen den Sportarten und wecken Neugier auf Neues.“
Beide Betreuer waren sich einig, dass der sportartenübergreifende Austausch einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung leistet und den Kindern neue Perspektiven auf Bewegung, Teamarbeit und Fairness eröffnet.
Die Aktion „Handball x Wasserball“ ist ein starkes Beispiel für Kooperation, Nachwuchsförderung und vereinsübergreifendes Denken im Sportdreieck Böblingen–Sindelfingen–Darmsheim.
„Handball trifft Wasserball“ im Klostergartenbad Sindelfingen: Gemischte Teams aus HSG‑Nachwuchs, TV‑Darmsheim‑U14/U12 und den VfL‑Mini‑Rochen beim Abschlussspiel – angefeuert von Betreuerteam und Eltern.
Vom 19. bis 21. Dezember 2025 fand die Road to DJM Trophy im Sportbad Stuttgart statt. Veranstaltet wurde der Wettkampf vom SV Region Stuttgart e.V..
An drei intensiven Wettkampftagen gingen insgesamt über 350 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 57 Vereinen aus ganz Süddeutschland an den Start und sorgten für ein starkes sportliches Niveau kurz vor dem Jahresende.
VfL Sindelfingen mit zwölf Athletinnen und Athleten vertreten
Der VfL Sindelfingen war mit 10 männlichen und 2 weiblichen Schwimmern vertreten und zeigte insgesamt überzeugende Leistungen.
Das VfL-Team im Sportbad Neckarpark (v.l.n.r): Emilie Saillet, Nicolai Miller, Felix Illeson, Gianluca Giuliano, Moritz Odenwald, Felix Stumpf, Melinda Preussner, Steven Phung, Thomas Donath und Noa Ivan Glavas. Es fehlen: Adrian Aba und Maciej Starasotnikau.
Podestplätze für den VfL Sindelfingen
Besonders erfreulich waren die zahlreichen Podestplatzierungen durch:
Melinda Preussner (2008)
Emilie Saillet (2008)
Thomas Donath (2009)
Felix Illeson (2009)
Moritz Odenwald (2009)
Steven Phung (2009)
Gianluca Giuliano (2011)
Noa Ivan Glavas (2012)
Felix Stumpf (2012)
Darüber hinaus sammelten auch Maciej Starasotnikau (2011) und Nicolai Miller (2010) wertvolle Wettkampferfahrung.
Trainer Tobias Ehret zog ein optimistisches Fazit:„Es war insgesamt ein solider Wettkampf. Man hat die sportliche Belastung der letzten Wochen durch die hohe Wettkampfdichte gemerkt, aber wir können gut auf den Leistungen aufbauen. Wir sind auf einem guten Weg.“
Blick nach vorn
Die Road to DJM Trophy war der letzte Wettkampf des Schwimmteams in diesem Jahr. Nun heißt es, neue Kräfte zu tanken, um im kommenden Jahr mit frischer Energie und klaren Zielen die nächsten Herausforderungen anzugehen.
Am Donnerstag wurden im feierlichen Rahmen zahlreiche Sportlerinnen und Sportler der Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2024 geehrt. Die Stadt Sindelfingen würdigte dabei sowohl sportliche Erfolge auf Landes- und Bundesebene als auch besonderes ehrenamtliches Engagement.
Goldene Ehrennadel für Franziska Hauptmann
Eine besondere Auszeichnung erhielt Franziska Hauptmann, die mit der goldenen Ehrennadel der Stadt Sindelfingen für junges Engagement ausgezeichnet wurde. Neben ihren sportlichen Erfolgen engagierte sich Franziska in vorbildlicher Weise für die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen.
Sie war unter anderem aktiv in der Organisation von Social-Media-Kampagnen, beteiligte sich an der professionellen Außendarstellung der Abteilung durch die Organisation eines Fotoshootings und übernahm Verantwortung in der Schwimmschule sowie bei der Wassergewöhnung von Kindergartenkindern.
Franziska Hauptmann wurde mit der goldenen Ehrennadel der Stadt Sindelfingen für junges Engagement ausgezeichnet. Neben ihren sportlichen Erfolgen engagierte sich Franziska in vorbildlicher Weise für die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen.
Herausragende sportliche Leistungen im Schwimmsport
Auch zahlreiche sportliche Erfolge der VfL-Schwimmerinnen und -Schwimmer wurden mit Urkunden der Stadt Sindelfingen gewürdigt:
Franziska Hauptmann, Lena Mantz, Jana Bold und Luna Weckert 1. Platz bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften 4×50 m Lagen Staffel
Luka Usyk 1. Platz bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften Langstrecke 1.500 m Freistil
Marvin Dahler, Simeon Benner, Marc Sauer und Christian Huber 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften 4×100 m Lagen Staffel
Adrian Aba 1. Platz bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften 100 m Lagen und 400 m Freistil
Maya Weckert 1. Platz bei den Süddeutschen Meisterschaften 100 m Brust
Melinda Preussner
1. Platz bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften 400 m Freistil
Emilie Saillet
1. Platz bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften 400 m Lagen
Nadia Vetter
1. Platz bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften 100 m Schmetterling
Maxim Weinert 1. Platz bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften 50 m Brust
Nadia Vetter, Lena Mantz, Franziska Hauptmann und Marvin Dahler (v.l.n.r.) wurden für ihr sportlichen Erfolge mit Urkunden der Stadt Sindelfingen gewürdigt.
Stolz auf sportliche und menschliche Vorbilder
Die Ehrungen unterstreichen eindrucksvoll die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und sportliche Entwicklung in der Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen. Sie zeigen zugleich, dass sportlicher Erfolg und ehrenamtliches Engagement Hand in Hand gehen können.
Die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen gratuliert allen ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportlern herzlich und bedankt sich für ihren Einsatz, ihre Disziplin und ihre Vorbildfunktion – im Wasser wie auch darüber hinaus.
Teamgeist, Emotionen und starke Leistungen des VfL Sindelfingen
Der Deutsche Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) gilt als Herzstück des deutschen Vereinsschwimmsports. Wie kein anderer Wettkampf steht er für Teamgeist, Leidenschaft und Zusammenhalt in einer ansonsten stark individualisierten Sportart. Auch 2025 boten die Wettbewerbe in Nürnberg und Karlsruhe wieder alles, was die DMS so besonders macht: generationsübergreifende Teams, lautstarke Unterstützung vom Beckenrand und spannende Rennen um jeden einzelnen Punkt.
Ein Wettkampf der besonderen Art
Bei den DMS steht nicht der Einzelathlet im Fokus, sondern die Mannschaft. Spitzenathleten schwimmen Seite an Seite mit Nachwuchstalenten und erfahrenen Masters, die für ihr Team noch einmal ins Wasser steigen. Jede Platzierung, jede Sekunde zählt für das Gesamtergebnis. Begleitet von Fangesängen, Trommeln und Sirenen herrschte sowohl in Nürnberg als auch in Karlsruhe eine mitreißende Atmosphäre, die diesen Wettbewerb einzigartig macht.
2. Bundesliga Süd – Herren sichern Klassenerhalt in Nürnberg
Am Samstag, 13. Dezember, ging in der 2. Bundesliga Süd die 1. Herrenmannschaft des VfL Sindelfingen an den Start. Insgesamt traten zwölf Mannschaften gegeneinander an. Jede Mannschaft hatte dabei 34 Einzelstrecken zu absolvieren, wobei jeder Sportler maximal fünf Starts übernehmen durfte – eine echte Herausforderung für Planung, Taktik und Teamzusammenhalt.
Die Sindelfinger Männer präsentierten sich vom ersten Start an als geschlossene Einheit. Mit konstant starken Leistungen über alle Strecken hinweg behaupteten sie sich souverän im Mittelfeld und erreichten am Ende einen sehr guten 8. Platz, der den sicheren Klassenerhalt bedeutete.
Betreuer Lukas Bruhn zeigte sich entsprechend zufrieden: „Es war eine super Stimmung im Team. Alle haben permanent angefeuert und wir haben versucht, jeden Punkt mitzunehmen, der möglich war. Der Mix aus erfahrenen Sportlern und Nachwuchsschwimmern hat hervorragend funktioniert. Alle haben ihre Leistungen gebracht – das war schon richtig stark.“
Die 1. Mannschaft der Herren bei den DMS der 2. Bundesliga Süd in Nürnberg. (v.l.n.r.): Lukas Bruhn, Maxim Weinert, Felix Illeson, Adrian Aba, Steven Phung, Simeon Benner, Thomas Donath, Christian Huber, Luca Usyk, Ludwig Müller, Marvin Dahler.
Oberliga Baden-Württemberg – Drei VfL-Teams im Einsatz
Am Sonntag folgte der Wettkampf der Oberliga Baden-Württemberg im Fächerbad Karlsruhe. Der VfL Sindelfingen war gleich mit drei Mannschaften vertreten: der 1. Damenmannschaft sowie der 2. Mannschaft der Damen und Herren. Alle Teams zeigten großen Einsatz und genossen die besondere Atmosphäre der DMS.
Die Mannschaften setzten sich aus einer gelungenen Mischung aus Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmern sowie erfahrenen Masters zusammen. Diese Kombination zahlte sich vor allem in der Teamdynamik aus: gegenseitige Unterstützung, Anfeuern und Zusammenhalt prägten den gesamten Wettkampftag.
Drei Mannschaften des VfL Sindelfingen traten bei den DMS der Oberliga in Karlsuhe an: (v.l.n.r): Tristan Hübner-Hecker, Niklas Hunold, Gianluca Giuliano, Nicolai Miller, Bastian Kömpf, Moritz Odenwald, Laura Gsell, Ilja Maric, Lena Hunold, Leonie Gsell, Lars Helfer, Lia Berner, Melinda Preussner, Nina Löffler, Emilie Saillet, Bibiana Uhl und Cece Gregory. Es fehlen: Julie Berner, Anne und Lisa Kufleitner, Maciej Starasotnikau, Evelyn Song.
Starke Damen – Klassenerhalt gesichert
Besonders erfolgreich präsentierte sich die 1. Damenmannschaft, die mit konstant guten Leistungen einen sehr guten 7. Platz belegte und damit den Klassenerhalt in der Oberliga sicherte. Zahlreiche persönliche Bestzeiten unterstrichen die starke Form des Teams zum Jahresabschluss.
Die beiden zweiten Mannschaften der Damen und Herren, die erst im vergangenen Jahr aus der Württemberg-Liga aufgestiegen waren, mussten sich in diesem Jahr der starken Konkurrenz geschlagen geben und konnten den Klassenerhalt leider nicht sichern. Vor allem die 2. Damenmannschaft hatte es schwer, da von Beginn an nicht alle Strecken vollständig besetzt werden konnten. Dennoch zeigten alle Beteiligten großen Kampfgeist und sammelten wertvolle Erfahrung für die Zukunft.
Die 1. Mannschaft der Damen sicherten sich den Klassenerhalt in der Oberliga der DMS: (v.l.n.r.) Laura Gsell, Lia Berner, Melinda Preussner, Lena Hunold, Nina Löffler, Emilie Saillet, Bibiana Uhl und Cece Gregory.
Abteilungsleiterin Stephanie Saillet zog ein positives Fazit: „Die Teamstimmung war sehr gut, alle haben gekämpft und es gab etliche neue persönliche Bestzeiten. Die Mannschaften waren eine tolle Mischung aus Masters und ganz jungen Schwimmern. Unabhängig vom Ergebnis war das ein gelungener Jahresabschluss.“
Fazit: Emotionen, Teamgeist und ein starker Jahresabschluss
Die DMS 2025 in Nürnberg und Karlsruhe waren einmal mehr ein emotionales Highlight im Wettkampfkalender. Die Ergebnisse des VfL Sindelfingen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenhalt, Engagement und Leidenschaft im Sport sind – und machen Lust auf die kommenden Herausforderungen im neuen Jahr.
Am 30. November 2025 fand in Stuttgart-Plieningen das 15. Stuttgarter Adventsschwimmfest statt – und die Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer des VfL Sindelfingen überzeugten mit einer beeindruckenden Teamleistung. Mit insgesamt 54 Medaillen (21 Gold, 22 Silber und 11 Bronze) kehrten die 27 teilnehmenden Athletinnen und Athleten des Vereins aus Stuttgart zurück.
Der traditionsreiche Wettkampf lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Talente aus der Region an und bot ihnen die Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen aus anderen Vereinen zu messen. Insgesamt gab es 70 Wettkämpfe über verschiedene Distanzen und Lagen mit in Summe knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Für einige der jüngsten Sindelfinger war es sogar der erste Wettkampf ihrer Schwimmkarriere. Entsprechend groß waren Aufregung und Spannung vor den ersten Starts.
Die Trainer Stefanie Gsell und Finn Stoinski zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge: „Der Wettkampf in Stuttgart-Plieningen war für einige der erste Wettkampf. Doch das Training scheint sich ausgezahlt zu haben, denn es konnten viele Kinder neue Bestzeiten oder sogar Medaillen erschwimmen. Insgesamt hatten alle Spaß und konnten erste Wettkampferfahrung sammeln.“
Neben den sportlichen Ergebnissen war für das Team vor allem das gemeinsame Erlebnis entscheidend. Die Athletinnen und Athleten feuerten einander engagiert an und stärkten dadurch den Teamgeist spürbar. Dieses starke Gefühl der Zusammengehörigkeit half vielen dabei, über sich hinauszuwachsen und tolle Leistungen zu zeigen.
Nach diesem Erfolg blickt der VfL Sindelfingen optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe. Die Ergebnisse bestätigen die engagierte Nachwuchsarbeit des Vereins und geben den aufstrebenden Schwimmerinnen und Schwimmern weiter Schwung.
Das VfL Schwimmteam beim Adventsschwimmfest 2025 in Plieningen. Untere Reihe (v.l.n.r.): Mayan Natsheh, Emma Harms, Kai de Wit, Mara de Wit,Vladimir Vorobev, Bastian Bauer, Lara Seibt, Clara Umrath. Zweite Reihe (v.l.n.r.): Annika Schoch, Aline Falk, Irina Zhabitskaya, Colin Schönfeld, Cristina Giuliano. Dritte Reihe (v.l.n.r.): Alexander Nagel, Anja Lutterbeck, Kaja Slupski, Jakob Gäb, Marieke Gäb, Alena Adam. Vierte Reihe (v.l.n.r.): Mia Seibt, Laura Gsell, Ella Slupski, Benedikt Staiger, Ben Kilper, Beatrice Gottlieb. Oberste Reihe (v.l.n.r.): Marilena Giuliano, Robert Gräfenstein
Vier Tage lang stand die traditionsreiche Schwimmoper in Wuppertal im Mittelpunkt des nationalen Schwimmsports: Vom 13. bis 16. November trafen bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften 2025 Athletinnen und Athleten aus 18 Landesschwimmverbänden aufeinander und sorgten für hochkarätige Wettkämpfe. Mitten in diesem starken Teilnehmerfeld präsentierte sich auch der VfL Sindelfingen mit einer engagierten vierköpfigen Mannschaft.
Trotz der enormen Leistungsdichte überzeugten die Sindelfinger Schwimmerinnen und Schwimmer mit stabilen und souveränen Auftritten in der offenen Klasse.
Männer: Müller auf allen Bruststrecken am Start – Aba glänzt über 1500 Meter Brustspezialist Ludwig Müller zeigte sich vielseitig und bestens vorbereitet, indem er sich für alle drei Bruststrecken qualifizierte und über 50, 100 und 200 Meter an den Start ging. Langstreckenschwimmer Adrian Aba setzte ein besonderes Highlight: Über 1500 Meter Freistil zeigte er eine starke Leistung und belegte unter 35 Konkurrenten einen tollen 18. Platz – das beste Ergebnis des Sindelfinger Teams.
Frauen: Rücken-Duo präsentiert sich kämpferisch Auch die beiden Sindelfinger Rückenspezialistinnen überzeugten mit klarer Wettkampfpräsenz. Franziska Hauptmann startete über 100 und 200 Meter Rücken, während Lena Christin Mantz über 50 und 100 Meter antrat. Beide zeigten solide Leistungen und platzierten sich sicher im breiten Mittelfeld des stark besetzten Starterfelds.
Zufriedene Bilanz für den VfL Sindelfingen Cheftrainer Peter Hos zeigte sich mit dem Auftritt der Athleten zufrieden. Die Ergebnisse im Mittelfeld bestätigen die kontinuierliche Entwicklung der Schwimmerinnen und Schwimmer, die in Wuppertal wertvolle Wettkampferfahrung auf nationalem Top-Niveau sammeln konnten.
Die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften 2025 boten spannende Rennen, starke Leistungen und eindrucksvolle Stimmung in der Schwimmoper – und der VfL Sindelfingen war mittendrin.
Das VfL Schwimmteam bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal v.l.n.r: Franziska Hauptmann, Ludwig Müller und Lena Christin Mantz. Es fehlt Adrian Aba.
Vom 17. bis 19. Oktober 2025 fanden im AQUAtoll Sportbad in Neckarsulm die Baden-Württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften statt. Veranstaltet wurden die Titelkämpfe vom Schwimmverband Württemberg e.V. und dem Badischen Schwimm-Verband e.V., Ausrichter war die Sport-Union Neckarsulm e.V.
Insgesamt nahmen über 600 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 58 Vereinen teil – 22 aus dem Badischen und 36 aus dem Württembergischen Verband. Drei Tage lang wurden in den Jahrgangs- und offenen Wertungen spannende Wettkämpfe ausgetragen, darunter auch die langen Strecken über 400 Meter Lagen, 800 Meter und 1500 Meter Freistil am Freitag.
Starke Leistungen des VfL Sindelfingen
Der VfL Sindelfingen war mit 35 Athletinnen und Athleten vertreten – 12 weiblichen und 23 männlichen Schwimmern aus den Jahrgängen 2001 bis 2015. Das Team zeigte sich in hervorragender Form und überzeugte mit zahlreichen Medaillen, Finalteilnahmen und persönlichen Bestzeiten.
Besonders herausragend präsentierte sich Adrian Aba (Jg. 2009), der in der offenen Wertung gleich drei Podestplätze errang:
1. Platz über 800 m Freistil,
2. Platz über 400 m Freistil und
2. Platz über 1500 m Freistil.
Auch in den Jahrgangswertungen konnten sich zahlreiche VfL-Schwimmer über Medaillen freuen:
Maxim Weinert (2007), Melinda Preussner (2008), Emilie Saillet (2008), Felix Illeson (2009), Steven Phung (2009), Luna Weckert (2010), Moritz Odenwald (2010), Gianluca Giuliano (2011) und Ilija Maric (2011).
In den Finalläufen sorgten Franziska Hauptmann (2001) und Lena Christin Mantz (2006) über 100 m Rücken, sowie Thomas Donath (2009) über 100 m Schmetterling für starke Auftritte. Lena und Thomas erreichten jeweils den 5. Platz im Finallauf, Franziska kam als Achte ins Ziel.
Nachwuchstalente glänzen
Auch der jüngere Nachwuchs des VfL zeigte sich in Bestform. Ein- oder mehrfach auf dem Siegertreppchen standen:
Lia Berner (2012), Cece Gregory (2012), Felix Stumpf (2012), Noa Ivan Glavas (2012), Leonie Gsell (2013), Jaron Mößner (2013), Laura Gsell (2014), Tim Boese (2015), Daniel Kralick (2015) und Ezra Kralick (2015).
Darüber hinaus sammelten weitere VfL Schwimmer wertvolle Wettkampferfahrung:
Isaac Sela (2010), Moritz Mößner (2010), Nicolai Miller (2010), Evelyn Sog (2011), Anne Kufleitner (2012), Lukas Fritzsche (2013), Clemens Schmidt (2013), Dominik Jagic (2014), Ben Krämer (2015), Benjamin Bauer (2015), Sarah Höger (2015) und Kai De Wit (2015).
Zufriedene Trainer und positive Ausblicke
Das Trainerteam des VfL zeigte sich nach dem erfolgreichen Wochenende zufrieden. Trainer Tobias Ehret resümierte:
„Die Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften liefen für uns sehr gut. Wir konnten zahlreiche Medaillen und persönliche Bestzeiten mit nach Hause nehmen. Auch unsere älteren Athleten haben sich stark präsentiert und sich für einige Finalläufe qualifiziert – ein gelungener Saisonauftakt. Darauf bauen wir jetzt auf und starten gestärkt in die kommenden Wettkämpfe.“
Insgesamt blickt der VfL Sindelfingen auf ein äußerst erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück, das sowohl für den Nachwuchs als auch für die erfahrenen Schwimmer viele positive Impulse für die laufende Saison gesetzt hat.
Das VfL Team der Jahrgänge 2012 bis 2015 bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften in Neckarsulm.
Im Rahmen einer Feierstunde in der Sportwelt ehrte der VfL Sindelfingen zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein. Unter den Geehrten befanden sich auch zwei verdiente Mitglieder der Schwimmabteilung: die Brüder Bernhard und Rolf Kömpf. Beide blicken auf jahrzehntelanges Engagement im Schwimmsport zurück und haben den Verein über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt.
Bernhard Kömpf – Engagement und Verantwortung im Schwimmsport
Bernhard Kömpf ist seit vielen Jahren ein geschätztes Mitglied der Schwimmabteilung: zunächst als aktiver Schwimmer und derzeit als Mitglied des Abteilungsausschusses. Darüber hinaus leitet er die Schwimmschule des VfL Sindelfingen und ist als Nachwuchstrainer im Breiten- und Leistungssport aktiv.
Mit seiner langjährigen Erfahrung, seinem Fachwissen und seinem unermüdlichen Einsatz leistet er einen bedeutenden Beitrag zur Ausbildung und Förderung junger Schwimmerinnen und Schwimmer. Zudem engagiert er sich als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Klostergartenbad. Sein Engagement ist ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Arbeit der Schwimmabteilung.
Rolf Kömpf – Vorbildliche Vereinstreue und Einsatzbereitschaft
Auch Rolf Kömpf wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft im VfL Sindelfingen geehrt. In seiner aktiven Zeit war er sowohl als Schwimmer als auch als Wasserballer für den Verein im Einsatz. Darüber hinaus war er 15 Jahre lang als Trainer im Breitensport tätig und hat in dieser Zeit vielen Kindern und Jugendlichen den Weg zum Schwimmsport eröffnet. Seine Verlässlichkeit, sein pädagogisches Geschick und seine Leidenschaft für das Schwimmen haben die Abteilung nachhaltig geprägt und ihm große Anerkennung eingebracht.
Dank und Anerkennung
Die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen gratuliert Bernhard und Rolf Kömpf herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und dankt beiden für ihre jahrzehntelange Treue, ihr vorbildliches Engagement und ihre wertvolle Unterstützung. Ihr Wirken und ihre Leidenschaft für den Schwimmsport sind ein leuchtendes Beispiel für gelebte Vereinswerte und ein Vorbild für kommende Generationen.
Die Ehrungen fanden im Rahmen des traditionellen Abends der Vereinstreue in der Sportwelt Sindelfingen statt, bei dem der VfL Mitglieder für 40- und 50-jährige Vereinszugehörigkeit würdigte. Die Auszeichnungen wurden vom Vereinsvorstand in feierlichem Rahmen überreicht.
Die Ehrung der 50er: Präsident Dr. Heinrich Reidelbach, Hans-Jürgen Wagner, Helmut Strileckyi, Bernhard Kömpf, Siegfried Seider, Dr. Martin Schabel, Gerd Körber, Rolf Kömpf, Thomas Züfle, Manfred Stock, Herbert Schöllmann, Peter Fassbänder, Erwin Backes (hinten von links). Von vorne links: Theresia Seider, Erika Hudak, Karin Blenig, Walter Kipping, Hilde Schoch, Doris Schöllmann, Annemarie Goihl. Bild: Photostampe
Die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Seit der Gründung am 22. April 1955 im Gasthaus „Zum Hirsch“ hat sich die Abteilung zu einer der erfolgreichsten und größten Abteilungen des VfL Sindelfingen entwickelt. Heute zählt sie über 1.300 Mitglieder und bietet die gesamte Palette des Schwimmsports – vom Babyschwimmen über Breitensport, Wasserball, Springen, Masters- und Leistungsschwimmen bis hin zu Aquafitness für Erwachsene.
Von den Anfängen im Klostersee bis zur internationalen Bühne Als die Schwimmabteilung gegründet wurde, gab es in Sindelfingen noch kein Hallenbad – geschwommen wurde im Sommer im Seemühlebad am Klostersee. Getragen von der Vision eines zukünftigen Klostergartenbads fanden sich bereits 28 Schwimmerinnen und Schwimmer zusammen und legten den Grundstein für den Schwimmsport in der Stadt.
Mit der Eröffnung des Klostergartenbads im Jahr 1956 begann die sportliche Entwicklung, die schon bald die ersten Wettkämpfe, den Start einer Wasserballmannschaft und die Gründung einer Springergruppe hervorbrachte. Mit dem Bau des Sindelfinger Badezentrums 1976 erhielt die Abteilung beste Trainingsmöglichkeiten: eine 50-Meter-Bahn und ein Sprungturm schufen die Basis für nationale wie internationale Erfolge.
Im Laufe der Jahrzehnte erkämpften Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL unzählige Meistertitel auf Landes- und Bundesebene. Der Verein war Gastgeber hochkarätiger Veranstaltungen wie der Deutschen Schwimmwoche 1987, den Deutschen Seniorenmeisterschaften (1988, 1992), den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (1991) sowie den Senioren-Europameisterschaften (1993). Seit 1992 schwimmen die Herren in der Bundesliga, 2005 folgte der Aufstieg der Damenmannschaft. Sportliche Höhepunkte waren die Teilnahmen von VfL Schwimmern an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in den Jahren 2000 und 2004.
Breitensport und Nachwuchsförderung als Fundament
Neben dem Leistungssport hat sich die Abteilung stets der Schwimmausbildung verschrieben. In der Schwimmschule des VfL Sindelfingen lernen jede Woche Hunderte Kinder das Schwimmen. Das Angebot reicht von Wassergewöhnung und Anfängerkursen bis zu Technikkursen für Jugendliche und Erwachsene. Mit einem breiten Kursprogramm, engagierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie einem starken Ehrenamt leistet die Abteilung einen wesentlichen Beitrag zur Schwimmausbildung in Sindelfingen und der Region.
Philosophie: Gemeinschaft und Vielfalt
Die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen versteht sich als Gemeinschaft, die Leistungs- und Breitensport gleichermaßen fördert. Mannschaftsgeist, Fairness und die Freude am Sport stehen dabei im Mittelpunkt. Ein besonderes Zeichen für ihr Verantwortungsbewusstsein setzte die Abteilung 2002 mit der Gründung des Fördervereins Hallenbad Klostergarten Sindelfingen e.V., der das von der Schließung bedrohte Bad übernahm und seither erfolgreich betreibt.
Jubiläumsjahr 2025
Im Jubiläumsjahr blickt die Abteilung mit Stolz auf 70 Jahre Vereinsgeschichte zurück – auf sportliche Triumphe, erfolgreiche Nachwuchsarbeit und eine starke Gemeinschaft. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Ziel bleibt es, auch in Zukunft sowohl Talente für den Leistungssport zu entwickeln als auch möglichst vielen Menschen die Freude am Schwimmen zu ermöglichen.
„Die Schwimmabteilung ist nicht nur sportlich eine Erfolgsgeschichte, sie ist auch ein Stück Sindelfinger Stadtgeschichte. 70 Jahre voller Engagement, Leidenschaft und Teamgeist – das erfüllt uns mit Dankbarkeit und Stolz“, so die Abteilungsleiterin Stephanie Saillet.
Mit der Eröffnung des Klostergartenbads im Jahr 1956 nahm die Schwimmabteilung Fahrt auf – bis heute trainieren Elementar- und Leistungsgruppen im Vereinsbad an der Martinskirche in Sindelfingen.Im Sindelfinger Badezentrum findet die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen beste Trainingsmöglichkeiten vor: ein Lehrschwimmbecken für die Schwimmschule, eine 50-Meter-Bahn und ein Athletikraum für die Leistungsgruppen sowie ein Sprungturm für die Springer.Im Laufe von sieben Jahrzehnten erkämpften Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL unzählige Meistertitel auf Landes- und Bundesebene. Sportliche Höhepunkte waren die Teilnahmen von VfL Schwimmern an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in den Jahren 2000 und 2004.