4. Int. Herbstmeeting 2021 Mühlacker

Am Wochenende konnten sich die Schwimmer*innen der Jahrgänge ab 2013 und älter beim 4.Internationalen Herbstmeeting in Mühlacker miteinander messen. Dabei erfolgte, unter Einhaltung der Hygieneregeln zur Eindämmung der Pandemie, eine Trennung der Jahrgänge. So sprangen am Vormittag die jüngeren, 2013 bis 2010, ins Wasser und am Nachmittag die älteren ab Jahrgang 2009. Zwei Besonderheiten machten den Wettbewerb besonders interessant und spannend. Die jüngeren traten in einem Mixed Staffelhighlight mit Prämiengewinn gegeneinander an.

Für die älteren gab es eine stimmungsvolle Finalnacht mit Licht-und Musikeffekten. Als Krönung gab es auch hier zur Siegerehrung Prämien für die drei Erstplatzierten.

Hierfür konnten sich die sechs zeitschnellsten der Jahrgänge 2009-2007 für das Jugendfinale qualifizieren und für das offene Finale die Jahrgänge 2006 und älter. So brachten die 100m Strecken die Halle zum beben und es war eine fantastische Stimmung in der die Schwimmer*innen lautstark angefeuert wurden.

Bei so einem tollen Spektakel darf der VfL Sindelfingen natürlich nicht fehlen. Mit einer breit aufgestellten Mannschaft gingen die insgesamt 45 Schwimmer*innen an den Start. Trotz der anhaltenden schwierigen Trainingsbedingungen, da das Badezentrum immer noch nicht zur Verfügung steht und zu allem Überfluss das Klostergartenbad durch technischen Defekt auch noch einige Tage ausgefallen ist, purzelten viele neue persönliche Bestzeiten. So konnten Patrick Perez(1998) das 100m Freistil-Finale und Lena Christin Mantz(2006) das 100m Rücken-Finale gewinnen und Lena Hunold(2005) belegte den 3.Platz. Den 2.Platz belegten Marek Jahn(2002) über 100m Schmetterling, Bastian Kömpf(2002) über 100m Rücken und Fenja Kellewald(2008) im Jugendfinale über 100m Brust. Thomas Donath(2009) wurde im 100m Rücken Jugendfinale dritter. Außerdem waren die Sindelfinger in fast allen Finals vertreten, z.T. sogar doppelt. In den Jahrgangswertungen glänzten die Schwimmer*innen ebenfalls mit sehr guten Leistungen. So konnte Thomas Donath(2009) erneut all seine Starts in erste Plätze verwandeln(50mBrust, 50m und 100m Schmetterling, 100m und 200m Rücken, 200m Lagen). Steven Phung(2009) gelang dies über 100m Lagen. Adrian Aba(2009) gewann die 200m Brust und Freistil. Im Jahrgang 2008 waren David Niklasch über 100m Rücken, Lars Thomas über 200m Lagen, Tim Sauer über 200m Rücken, Fenja Kellewald über 50m Freistil und 100m Brust, Emilie Saillet über 200m Freistil und Melinda Preussner über 100m Schmetterling und 200m Lagen erfolgreich. Im Jahrgang 2006 überzeugte Lena Christin Mantz indem sie 4Mal auf Platz eins landete, 50m, 100m, 200m Rücken und 50m Schmetterling, Laurenz Gärtner über 100m und 200m Rücken sowie 200m Freistil, Katharina Säuberlich über 50m Freistil und 200m Lagen und Tristan Hübner-Hecker über die 50m Schmetterling und 50m Rücken. Auch Lena Hunold(2005) konnte alle Rückenstrecken und die 50m Freistil für sich entscheiden. Luka Usyk(2005) gewann die 100m Brust, 200m Schmetterling und 200m Lagen. Marek Jahn(2002) entschied die 100m Freistil für sich.

Auch die jüngeren Nachwuchsschwimmer*innen vom VfL Sindelfingen machten mit ihren Leistungen im Hallenbad von Mühlacker auf sich aufmerksam. Jüngster Schwimmer war Yassier Lahrach(2013), der all seine 9 Starts gewann. Anne Kufleitner(2012) holte den ersten Platz über 200m Brust. Auch Annika Niklasch zeigte sich in bestechender Form. Sie gewann über 100m Rücken, 100m Brust und 200m Lagen. Im Jahrgang 2010 dominierte Anass Lahrach indem auch er all seine 7 Starts gewann. Luna Weckert(2010) sicherte sich Platz 1 über 100m Brust.

Alles in allem hat der Wettkampf den Athleten sehr viel Spaß gemacht und es war eine tolle Mannschaftsstimmung.

 

 

Trainingstage für die Sindelfinger Schwimmer der L1a ( 30/31.10.2021)

Auftakt in die Herbstferien, Auftakt in die Trainingstage der Sindelfinger Schwimmerinnen und Schwimmer unter der Regie von Trainerin Hannah Ney.

Am Samstag und Sonntag stand ein anstrengendes Wochenende für die Schwimmerinnen und Schwimmer des VFL Sindelfingen auf dem Programm. Einstimmen auf das kommende Trainingslager in Heidelberg mit der ersten Mannschaft von Cheftrainer Peter Lemesch war angesagt.

Schon der erste Trainingstag hatte es in sich: Von 8.45 bis 19.45 Uhr waren die Sportler am Samstag auf Achse. Erste Einheit: Laufen um 8. 45 Uhr. Anschließend folgte ein intensives Wassertraining im Klostergartenhallenbad (Kloga). Kurze Verschnaufpause für alle: Ein verdientes Mittagessen mit Pasta zum Energie auftanken. Nun folgte ein Sportartwechsel. Die Schwimmerinnen und Schwimmen wechselten kurzerhand die Sportstätte und fuhren mit dem Bus zum „Roccadion“  – zum Bouldern nach Böblingen. Das war einmal etwas ganz anderes: eine andere Sportart, etwas Neues ausprobieren und auch Abwechslung zum intensiven Wassertraining. Hier konnten alle testen, wieviel sie sich zutrauen, wie sie mit Neugier die Kletterwand in Angriff nehmen können. Lukas Hüsing unterstütze hier die Truppe als Begleiter.

Nach diesem Schnuppern beim Bouldern ging es wieder zurück in gewohnte Gefilde: Zweites Training im Kloga unter den Augen von Trainerin Hannah Ney – bis um 19.45 Uhr. „Das Bouldern hat richtig Spaß gemacht,“ meinte Tegan Marcum, „aber es war auch anstrengend“. Ihr Bruder Wyatt sagte:„ Die intensiven Serien im Wasser haben auf das Trainingslager eingestimmt. Da war man dann besonders motiviert“.

Am Sonntag war der Trainingstag etwas kürzer, doch auch hier waren insgesamt viereinhalb Stunden Training im Wasser angesagt. Das Highlight bildete eine lange Serie von 10 Mal 800 Meter – nicht nur ganze Lage, sondern auch Beine und technische Übungen. Trainerin Hannah Ney meinte zum Wochenende: „Es ist wichtig, sich gegenseitig Mut zu machen, sich zu pushen, auch wenn man eine Route nicht geschafft hat. Auch bei Schwimmern ist gegenseitige Unterstützung wichtig, besonders wenn man oft Einzelkämpfer im Wasser ist.“ Am Montag war gewohntes Training, anschließend hieß es Packen für das Trainingslager in Heidelberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tolle Leistungen bei den DJM in Berlin/ Kompletter Medaillensatz für Marian Plöger

Nach vielen Absagen und Verschiebungen durch die Corona-Pandemie konnten nun endlich, nach fast 2Jahren, die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften(DJM) im Schwimmen stattfinden. Es gibt kaum einen besseren Austragungsort als die Schwimm-und Sprunghalle im Europasportpark(SSE) in Berlin, die auch für ihre internationalen Wettkämpfe weltbekannt ist.

Der erste nationale Jahreshöhepunkt im Nachwuchsbereich fand vom 26.-30.10.2021 statt. In den fünf Tagen traten die jeweils 25 Schnellsten aus ganz Deutschland der Jahrgänge 2008 bis 2004 weiblich und 2008 bis 2003 männlich gegeneinander an, um am Ende die neuen JahrgangsmeisterInnen zu ermitteln. Für diesen wichtigen Wettkampf haben sich über 1100Athleten aus 241 Vereinen qualifiziert. Trotz der langen Durststrecke präsentierten sich die Nachwuchsschwimmer in bestechender Form. So konnten sogar einige Altersklassenrekorde geknackt werden und neue junge Talente machten auf sich aufmerksam. Erstmalig wurde auch eine „DJM Team Challenge powered by Aquafeel“ als Mannschaftswertung mit in den Wettkampf einbezogen, diesen konnte der SC Magdeburg deutlich für sich entscheiden. Hierfür sammelte jeder Finalteilnehmer automatisch für seinen Verein Punkte, denn jeder Wettbewerb, ausgenommen die 1500m und 800m Freistil, bestand aus den Vorläufen am Vormittag und die daraus acht zeitschnellsten SchwimmerInnen jedes Jahrgangs schwammen am späten Nachmittag nochmals in den Finals um den jeweiligen Meistertitel. Ein aufregendes, kräftezehrendes Spektakel bot sich den Zuschauern und auch die daheim gebliebenen konnten via Livestream mit fiebern. Die Stimmung in der Halle war fantastisch. Mit Trommeln und Anfeuerungsrufen der Teamkollegen und einiger Zuschauer, tobte die Halle und motivierte so noch mehr zu Höchstleistungen.

Darunter befanden sich auch 10 Athleten des VfL Sindelfingen, die sich für 23 Strecken qualifiziert haben und 11 mal ins Finale kommen konnten. Besonders erfolgreich war Marian Plöger (Jahrgang 2006). Sie hatte ein straffes Programm zu absolvieren, denn sie war für 7 Strecken qualifiziert: 200m, 400m, 800m und 1500m Freistil(letzteres hat sie abgesagt), 200m und 400m Lagen sowie 200m Schmetterling. Sie konnte sich einen kompletten Medaillensatz aus dem Wasser fischen, bei einem enorm kräftezehrenden Programm. Den 3.Platz belegte sie über die 800m Freistil, gefolgt von Silber über die 400m Distanz. Über die wohl anspruchsvollste Strecke hat sie sich die Krone aufgesetzt und wieder einmal bewiesen, welche Energie und Kampfgeist in ihr steckt. In einem packenden Finale konnte Marian Plöger am letzten Tag noch einmal alle Kräfte mobilisieren und unter den Anfeuerungsrufen der Halle den heiß begehrten Jahrgangsmeistertitel gewinnen. Außerdem erreichte sie noch das Finale über 200m Freistil(Platz 6) und 200m Schmetterling(Platz 7).

Siegerehrung 400m Lagen Jahrgang 2006 – Marian Plöger
Start – Marian Plöger

Lena Christin Mantz (Jahrgang 2006), die Rückenspezialistin, konnte sich erstmals über alle drei Distanzen, 50/100/200m, ins Finale schwimmen. Die 100m und 200m beendete sie als achte und die Sprintdistanz über 50m in neuer persönlicher Bestzeit auf Platz 6. Dies gelang auch der Brustspezialistin Anna Giesecke (Jahrgang 2006). Sie konnte sich bei ihren drei Starts über 50/100/200m Brust mit neuen Bestzeiten jeweils ins Finale schwimmen und belegte über die 50m und 200m Brust hier Platz 6. Bei den 100m Brust schlug sie als vierte an. Lena Hunold (Jahrgang 2005) konnte bei ihrem Start über 200m Rücken ebenfalls ins Finale einziehen und beendete dieses als achte in neuer Bestzeit. Luka Usyk (Jahrgang 2005) qualifizierte sich für die 400m Lagen, 200m Freistil, 100m und 200m Schmetterling. Trotz kürzlicher OP und dem damit verbundenen zwei wöchigen Trainingsausfall hat er sich in dem starken Teilnehmerfeld sehr gut geschlagen und konnte auch einige Zeiten verbessern. Ähnlich erging es Bibiana Uhl (Jahrgang 2005) die auch kränkelnd an den Start über 1500m Freistil gegangen ist.

Gruppenbild: v.l.h. Fenja Kellewald, Marian Plöger, Lena Christin Mantz, Luka Usyk, Anna Giesecke

Kevin Blecha startete über 50m und 200m Rücken und Nils Thomas (beide Jahrgang 2005) über 200m Schmetterling, ebenso Lars Thomas (Jahrgang 2008). Er konnte seine Bestzeit um mehr als 3Sekunden verbessern. Für Fenja Kellewald (Jahrgang 2008) war es die erste Teilnahme bei der DJM. Auch sie konnte sich über die 50m Brust steigern und eine neue persönliche Bestzeit schwimmen.

v.l.h. Kevin Blecha, Lena Hunold, Bibiana Uhl v.v.l. Lars Thomas, Nils Thomas

Mit dieser „kleinen“ Mannschaft hat der VfL Sindelfingen doch ein beachtliches Endergebnis erzielt, denn im abschließenden Medaillenspiegel, in dem die Platzierungen von 1-10 zählen, belegte das Team den 41.Platz von 241. Das sieht auch Trainer Peter Lemesch so: „Ich bin sehr zufrieden, da wir ja tatsächlich so gut wie unvorbereitet, mit haufenweise frösteligen Freibadeinheiten, doch ziemlich gut geschwommen sind.“ 

Grüße aus Berlin Marian und Lena